Donnerstag, 22. Februar 2007

Ein Wochenende in Florida

“noch 42 Tage, dann bist Du hier in Florida”
So sagten wir noch Anfang Januar.
Kaum zu glauben wie schnell diese 6 Wochen im Nachhinein vorbeigingen. Denn: kaum das ich mich versah war schon Donnerstag, der 22. Februar 2006 und ich befand mich mit meinem kleinen Köfferchen auf dem Weg zum Hartsfield International Airport Atlanta.

Die Aufregung stieg von Minute zu Minute, als ich den Shuttle des Hilton verließ, die Departure Halle betrat und schließlich vor dem Self-Check-In Kiosk der Delta Airlines stand. Alles hat reibungslos geklappt: einchecken, auf Socken durch die Security, in den richtigen Zug zum Gate gestiegen und schon fand ich mich am Gate wieder, an dem Delta Flug 426 nach Fort Lauderdale, Florida abheben sollte.
Mein Blick schweift durch die wartenden Passagiere. „oh nein, so viele Dicke, hoffentlich sitzen die nicht neben mir“. Aber ich hatte Glück und habe zwei sehr nette Nachbarn- sie fanden mich wohl auch nett und zeigten mir schließlich Fotos von ihren Hunden. Ne, wat schön!
Mein Blick schweift nach rechts, schon im Landeanflugaus dem Fenster: die Sonne scheint im Golf von Mexiko zu versinken- ein einmalig schöner Anblick.

Pünktlich setzten wir auf, steigen aus dem Flugzeug uns und immer der Beschilderung „Baggage Claim“ nach. Endlich angekommen und Nico in die Arme schließen. Wie gut es tat, endlich! Endlich nicht alleine, einen Freund in die Arme schließen.

Also schnell aus dem Flughafengebäude raus und auf in die Welt des Sunshine State Florida. Unglaublich, es war noch so schön warm, die Luft fast schon tropisch. Herrlich. Was tun? Na klar, wir setzten uns in Nicos Dodge und fuhren los. Ein kurzer Ruck unterbrach unsere Freude und wurde ein wenig getrübt durch das aufleuchtende Lämchen im Armaturenbrett "Check Engine". Wer mal ein Auto hatte, in dem die Lichter leuchteten wie am Weihnachtsbaum weiss, es ist kein schönes und auch nicht berugihgendes Gefühl. Aber sollte uns nun egal sein.
Wir fuhren über eine Brücke, dahinter ein dunkles Loch- so schien es. Es war das Meer. Die Wellen brachen sich in der Dunkelheit, das Rauschen schien wie Musik in den Ohren und für die Seele!

Ach war das schön, vor uns lagen 3 ganze Tage zur freien Verfügung die Gegend zu erkunden und einfach eine schöne Zeit zu haben- zu zweit!

Bei Sandwich und Burger machten wir nun also Pläne für die nächsten Tage.
Was da passiert ist: lasst Euch überraschen...