
Gedanken machen sich im Kopf breit. Man schweift rum wie die nächsten Wochen werden- sind es doch nur noch 14 Tage, die zu arbeiten sind und nur noch wenige Wochen bis der Flieger wieder in die Heimat geht.
Werde ich einen Job finden? Vor allem einen Job ohne Nachtdienste, Langeweile und Vergammeln?
Wie wird es sein, wieder zu Hause im Ruhrgebiet? Wird man von den, schon seit Jahren sehnlich vermissten, Freunden mit den offenen Armen empfangen und kann sich in der Vertrautheit der alten Freundschaften geborgen fühlen? (an dieser Stelle gerne noch einmal der bereits geäußerte Wunsch nach einem Frühstück mit Brötchen und Quark...und der Welcome Back Überraschungsparty- von der ich natürlich nichts weiss- mit Apfelschorle en mas und allen Leckereien die es hier nicht gibt, inklusive dem guten Kriegisch- Apfelkuchen!)
Wie wird es sein hier in Atlanta Abschied zu nehmen? Ja, es werden Tränen kullern, die Kollegen sind in der Zeit ans Herz gewachsen. Erst zu Hause wird man viele gute Punkte des täglichen Lebens hier in den USA vermissen- die Möglichkeit 24/7 einkaufen zu gehen, die (wirklich nur oberflächliche) Freundlichkeit der Menschen "Hey, how are you doing?" und die Leichtigkeit mit der hier viele, vor allem alltägliche Dinge, genommen werden.
Aber Abschied nehmen von den USA hat noch Zeit. Aufregende Wochen mit Reisen und Erkunden der verschiedensten Orte stehen bevor.
Draussen fangen die Vögel an zu zwitschern, kündigen einen neuen Tag an. Zeit also einen neuen Versuch zu starten Schlaf zu finden. Diesmal wird es klappen, die schönen Gedanken an zu Hause im Kopf.
In diesem Sinne: eine gute Nacht