Das Auto war repariert und damit ein neuer Versuch auf die Keys zu kommen im Kopf.
Morgens machten wir uns auf den Weg: wieder auf die I-95 south, die Schilder von Miami kamen nach 20 Minuten Fahrt in Sicht. Die Anspannung stieg- sollten wir an „der“ Stelle vorbeikommen, dann schaffen wir es auch noch weiter.
Und: die Werkstatt hat gute Arbeit geleistet, wir haben ohne Probleme „unsere“ Stelle passiert und waren auf dem Weg nach Key Lago. Wahnsinn!Die zwei Stunden Fahrt waren schön, führte uns durch die Vororte Miamis und vorbei an Palmen und Weiten. Allerdings auch ein wenig angespannt, bei jedem kleinen Ruckeln das wir spürten, zuckten wir zusammen, schauten auf das Armaturenbrett „ist er noch an?!“
Aber wir haben es geschafft und habe Mittags Key Lago erreicht.
Die Strasse säumten große Werbeplakate mit Angeboten. Wie das hier ist: Entertainment überall. Ein Schild sprang uns ins Auge „Snorkeling“ ja, das sollte es sein. Wir wollten Schnorcheln gehen. Also angehalten, gebucht und um 15 Uhr sollte uns die Seadiver III auf das offene Meer zum Riff bringen.
Die Zeit bis dahin verbummelten wir mit einem Mittagessen im Pub mit Blick auf die Privatboote und Villen, ließen uns und unsere Gedanken einfach treiben.
Nachdem wir uns dann im Holiday Inn umgezogen haben, fanden wir uns auch schon am Sammelpunkt der Seadiver III wieder, bestiegen das Boot mit unseren Mitschnorchlern und los ging die Fahrt.
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Das Festland entfernte sich langsam, wir fuhren auf dem offenen Meer. Unglaublich!
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Am Riff angekommen wurden wir mit den letzten Instruktionen vertraut gemacht, bevor wir uns die hübschen Rettungswesten überzogen, die Taucherbrille samt Schnorchel aufzogen und dann mit Flossen ins Meer stiegen.
Wow, es war beeindruckend, diese Ruhe unter Wasser, das Meer, das einem mit seinen Bewegungen einnahm und die Unterwasserwelt: Fische, Krebse, Algen und viele andere Lebewesen. Unbeschreiblich schön.
Ein kurzer Blick über die Wasseroberfläche ließ mir doch ein kleines Lachen entgehen. Wie das aussah: man sah viel Schnorchel, Schwimmwesten und Hintern aus dem Wasser schauen- welch ein Anblick!
Nach 30 Minuten fanden wir uns alle wieder an Bord ein und die Fahrt ging zurück.Da, auf einmal Delphine neben uns, zwei Stück. Sie sprangen in die Höhe- beeindruckend.
Welch eine schöne Gegend. Nett. Die Wasserstrassen die zurück zum Anlegepunkt führten wurden gesäumt von großen Privatbooten und wahren Villen. Welch ein Anblick, wie die Sonne langsam dahinter verschwand!
Abends haben wir uns auf den Weg wieder nach Fort Lauderdale gemacht. Doch geschafft- welch ein traumhaft schöner Tag!