Unser Plan war: früh aufstehen, ab auf den Highway Richtung Florida Keys! Key Lago sollte das Ziel sein, die erste der Key Inseln am untersten Zipfel von Florida.
Den Tag begannen wir- wo wohl- beim Starbucks. Deckten uns noch mit allem ein, was man so braucht für einen Ausflug, packten Schwimmzeug ein und ab auf den Interstate 95 south Richtung Miami!
Es war aufregend, Palmen säumten den Straßenrand, wir schwammen mit dem restlichen Verkehr gen Süden. Da, Miami war in Sichtweite! Oh wie aufregend. Der gute alte Dodge fuhr uns „schnellen Tachos“ vorbei an der Skyline und Schildern die vielversprechend „Miami Beach“ ankündigten.
Wie ich so gerade träumend auf dem Beifahrersitz aus dem Fenster schaute rüttelte es uns auf einmal durch. Was war das? Eine Bodenschwelle? Vielleicht. Was war das nur? Was sagte Nico da? „Der Motor ist aus“ Hä? Mir lag die Frage „Warum“ auf der Zunge, aber die habe ich mir dann mal verkniffen, der Wagen war wirklich aus, selbst die Warnblinkanlage sagte nichts mehr.
Ok, wir befanden uns gerade auf der linken Spur eines 4-spurigen Highways, kurz hinter Miami Downtown. Aber wie gut dass die amerikanischen Straßenplaner an Fälle wie diese gewöhnt sind und auch auf der linken Seite Standstreifen haben. Also sind wir auf den diesen gerollt, kamen schließlich zum Stehen.
Was tun? Wir standen nun da, Autos rauschten in hoher Geschwindigkeit nur Zentimeter an uns vorbei, wir saßen in dem Auto, es wurde heiß (ohne Klimaanlage oder war es der Angstschweiß?), nix ging mehr.
Wie gut dass Nico Mitglied im AAA ist (gewusst warum), dem amerikanischen ADAC. Schnell also dort angerufen. Sie würden sofort jemanden schicken, es würde sich um eine „nicht sichere Situation“ handeln. Ja ,das stimmte wohl!
Da die Situation im Auto sitzend nicht besser wurde, war der erste Gedanke nachdem der AAA alarmiert war: raus hier, Motorhaube auf und warten, warten, warten.
Was macht man also in einer Situation wie dieser? Klar: Fotos!
So was muss festgehalten werden! Also haben wir angefangen Fotos zu machen: die Skyline von Miami die sich hinter uns in den blauen Himmel streckte, den roten Dodge, der uns im Stich gelassen hatte und natürlich uns! Die Fahrer der vorbeifahrenden Autos haben so etwas bestimmt auch selten gesehen: da bleiben welche liegen und haben nix anderes zu tun als sich zu fotografieren und scheinen dabei auch noch Spaß zu haben! 
Da, das Handy klingelt. Der AAA ruft zurück „ob er zufrieden sei mit dem Service bisher?“ Bitte?? Nein, es war ja noch keiner da! Ob sie was für uns tun könnten, zum Beispiel eine Polizeistreife schicken um die Situation abzusichern? Eine schnelle Rückversicherung ob das in der Mitgliedschaft abgedeckt ist wurde mit „Ja“ beantwortet und schon lautete seine Antwort „Klar, her mit der Polizei“
Wie gut dass Nico Mitglied im AAA ist (gewusst warum), dem amerikanischen ADAC. Schnell also dort angerufen. Sie würden sofort jemanden schicken, es würde sich um eine „nicht sichere Situation“ handeln. Ja ,das stimmte wohl!
Da die Situation im Auto sitzend nicht besser wurde, war der erste Gedanke nachdem der AAA alarmiert war: raus hier, Motorhaube auf und warten, warten, warten.
Was macht man also in einer Situation wie dieser? Klar: Fotos!
So was muss festgehalten werden! Also haben wir angefangen Fotos zu machen: die Skyline von Miami die sich hinter uns in den blauen Himmel streckte, den roten Dodge, der uns im Stich gelassen hatte und natürlich uns! Die Fahrer der vorbeifahrenden Autos haben so etwas bestimmt auch selten gesehen: da bleiben welche liegen und haben nix anderes zu tun als sich zu fotografieren und scheinen dabei auch noch Spaß zu haben! Da, das Handy klingelt. Der AAA ruft zurück „ob er zufrieden sei mit dem Service bisher?“ Bitte?? Nein, es war ja noch keiner da! Ob sie was für uns tun könnten, zum Beispiel eine Polizeistreife schicken um die Situation abzusichern? Eine schnelle Rückversicherung ob das in der Mitgliedschaft abgedeckt ist wurde mit „Ja“ beantwortet und schon lautete seine Antwort „Klar, her mit der Polizei“
Was dann folgte schien eher unglaublich.
Keine 5 Minuten später fuhr ein Polizeiauto an uns vorbei, wurde langsamer und setzte schließlich auf dem Standstreifen zurück. Es stieg eine kleine, zierliche Polizistin aus.
Was dann genau geschah kann ich nicht mehr sagen, die Aufregung, alles ging so schnell. Woran ich mich noch erinnere: die Polizistin sagte, wir müssen den Wagen auf die rechte Seite des Highways bringen. Auf die andere Seite?? Aber schon lief sie auf die linke Spur, streckte die Hand in die Höhe und hielt den ganzen Verkehr an!!! Die lief einfach so auf den Highway, ohne Warnweste oder irgendwas anderes um sich bei den heranrasenden Autos bemerkbar zu machen- nur die hochgestreckte Hand.
Der Verkehr stand- auf allen Spuren Stillstand. Der Wagen sollte auf die andere Seite geschoben werden.
Nico und ich in Aufregung, stiegen schnell ein ins Auto, ich setzte mich auf den Starbucks Kaffeebecher - zum Glück leer- Sonnebrille auf und schon ging „die Fahrt los“. Die Polizistin fing an zu schieben, wir rollten langsam vom Standstreifen runter.
Mh, irgendwie stimmte was nicht in dieser Situation: wir sitzen beide, Sonnebrille auf, wahrscheinlich noch ein nettes Lächeln im Gesicht, im Auto und lassen uns von der netten Dame über den Highway schieben?! Also mache ich mal die Tür auf und schreie nach hinten „Kann ich helfen?“ „this would be nice“ kam die doch recht knappe Antwort von hinten. Ok, also irgendwie raus aus dem schon nicht mehr ganz so langsam rollenden Auto- nur wie?? Nico hat die Situation erkannt, trat auf die Bremse „do not push the breaks“...ups, das kam energisch und hat der Polizistin wohl nicht gefallen, war sie doch weiter am Schieben. Aber irgendwie schaffte ich es dann doch mehr oder weniger elegant aus der Beifahrertür zu fallen, eilte nach hinten und nun schoben wir zu zweit Nico samt Dodge auf die andere Seite.
Unser Dankeschön hat die nette Polizistin nicht mehr gehört, war schon wieder auf die andere Seite geeilt und fuhr davon. Wir konnte noch winken und- natürlich- Fotos machen!!
Nun standen wir auf der anderen Seite. Also wieder von vorne: Motorhaube auf und warten. Warten auf dem Abschleppwagen des AAA. Wieder ein Anruf an den AAA „Wir stehen nun auf dem rechten Standstreifen des Highways“. Wir warteten und wagten einen Versuch. Könnte es der selbe Fehler sein, der den Wagen schon einmal in Fahrt hat stoppen lassen? Ein Versuch ist es wert: ein kurzes Wackeln an dem Kontakt zur Batterie und siehe da: alle Lichter gingen an- inklusive Warnblinkanlage und dann auch Motor! Super! Also nicht alles verloren! Die Hoffnung, dass der gute Mann vom AAA den Kontakt fixen kann und wir unsere Fahrt auf die Insel fortsetzen konnten kam wieder auf.
Da kam er auch schon, der Abschleppwagen- schnell Foto machen.
Er schaute sich das alles an, sagte dann er könne nichts machen gab uns den Rat eine Werkstatt aufzusuchen und reparieren zu lassen und fuhr wieder davon.
Mh, was tun? Sollten wir es wagen? Nein, das war zu riskant. Also fuhren wir an der Ausfahrt runter vom Highway und auf der nächsten Seite wieder drauf. Und wieder führte uns der Weg vorbei and er Skyline, den Schildern „Miami Beach“ bis wir schließlich, nach einem weitern Zwischenstop auf dem Seitenstreifen, Fort Lauderdale unbeschadet erreichten. Direkt zur
Werkstatt, der Kontakt wurde in Minutenschnelle gewechselt. Auf den Schreck: erst mal zum Starbucks- wohin sonst?! Das musste verdaut werden.
Tja was tun? Die Sonne scheint, es ist warm: ab zum Strand. Gesagt, getan.
Also beim Starbucks auf der Toilette umgezogen und auf zum Strand. Wow, es war so schön. Die Füße in den Sand, im Atlantik schwimmen, die Sonne wärmend spüren und damit die Aufregungen und Anstrengungen der letzten Wochen, gar Monate, vergessen..jpg)
Ja, das ist Urlaub pur!
War das ein Tag. Ein Tag voller Gefühlsbäder: Euphorie, Spannung, Aufregung, Freude, Enttäuschung, Angst, Hoffnung und und und. Unglaublich- unglaublich schön!
Keine 5 Minuten später fuhr ein Polizeiauto an uns vorbei, wurde langsamer und setzte schließlich auf dem Standstreifen zurück. Es stieg eine kleine, zierliche Polizistin aus.Was dann genau geschah kann ich nicht mehr sagen, die Aufregung, alles ging so schnell. Woran ich mich noch erinnere: die Polizistin sagte, wir müssen den Wagen auf die rechte Seite des Highways bringen. Auf die andere Seite?? Aber schon lief sie auf die linke Spur, streckte die Hand in die Höhe und hielt den ganzen Verkehr an!!! Die lief einfach so auf den Highway, ohne Warnweste oder irgendwas anderes um sich bei den heranrasenden Autos bemerkbar zu machen- nur die hochgestreckte Hand.
Der Verkehr stand- auf allen Spuren Stillstand. Der Wagen sollte auf die andere Seite geschoben werden.
Nico und ich in Aufregung, stiegen schnell ein ins Auto, ich setzte mich auf den Starbucks Kaffeebecher - zum Glück leer- Sonnebrille auf und schon ging „die Fahrt los“. Die Polizistin fing an zu schieben, wir rollten langsam vom Standstreifen runter.
Mh, irgendwie stimmte was nicht in dieser Situation: wir sitzen beide, Sonnebrille auf, wahrscheinlich noch ein nettes Lächeln im Gesicht, im Auto und lassen uns von der netten Dame über den Highway schieben?! Also mache ich mal die Tür auf und schreie nach hinten „Kann ich helfen?“ „this would be nice“ kam die doch recht knappe Antwort von hinten. Ok, also irgendwie raus aus dem schon nicht mehr ganz so langsam rollenden Auto- nur wie?? Nico hat die Situation erkannt, trat auf die Bremse „do not push the breaks“...ups, das kam energisch und hat der Polizistin wohl nicht gefallen, war sie doch weiter am Schieben. Aber irgendwie schaffte ich es dann doch mehr oder weniger elegant aus der Beifahrertür zu fallen, eilte nach hinten und nun schoben wir zu zweit Nico samt Dodge auf die andere Seite.
Unser Dankeschön hat die nette Polizistin nicht mehr gehört, war schon wieder auf die andere Seite geeilt und fuhr davon. Wir konnte noch winken und- natürlich- Fotos machen!!
Nun standen wir auf der anderen Seite. Also wieder von vorne: Motorhaube auf und warten. Warten auf dem Abschleppwagen des AAA. Wieder ein Anruf an den AAA „Wir stehen nun auf dem rechten Standstreifen des Highways“. Wir warteten und wagten einen Versuch. Könnte es der selbe Fehler sein, der den Wagen schon einmal in Fahrt hat stoppen lassen? Ein Versuch ist es wert: ein kurzes Wackeln an dem Kontakt zur Batterie und siehe da: alle Lichter gingen an- inklusive Warnblinkanlage und dann auch Motor! Super! Also nicht alles verloren! Die Hoffnung, dass der gute Mann vom AAA den Kontakt fixen kann und wir unsere Fahrt auf die Insel fortsetzen konnten kam wieder auf.Da kam er auch schon, der Abschleppwagen- schnell Foto machen.
Er schaute sich das alles an, sagte dann er könne nichts machen gab uns den Rat eine Werkstatt aufzusuchen und reparieren zu lassen und fuhr wieder davon.
Mh, was tun? Sollten wir es wagen? Nein, das war zu riskant. Also fuhren wir an der Ausfahrt runter vom Highway und auf der nächsten Seite wieder drauf. Und wieder führte uns der Weg vorbei and er Skyline, den Schildern „Miami Beach“ bis wir schließlich, nach einem weitern Zwischenstop auf dem Seitenstreifen, Fort Lauderdale unbeschadet erreichten. Direkt zur
Werkstatt, der Kontakt wurde in Minutenschnelle gewechselt. Auf den Schreck: erst mal zum Starbucks- wohin sonst?! Das musste verdaut werden.Tja was tun? Die Sonne scheint, es ist warm: ab zum Strand. Gesagt, getan.
Also beim Starbucks auf der Toilette umgezogen und auf zum Strand. Wow, es war so schön. Die Füße in den Sand, im Atlantik schwimmen, die Sonne wärmend spüren und damit die Aufregungen und Anstrengungen der letzten Wochen, gar Monate, vergessen.
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Ja, das ist Urlaub pur!
War das ein Tag. Ein Tag voller Gefühlsbäder: Euphorie, Spannung, Aufregung, Freude, Enttäuschung, Angst, Hoffnung und und und. Unglaublich- unglaublich schön!